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Behandlungsstuhl
Spülbecken mit blauem Becher

Rezessionsstabilisierung und Schleimhautverdickung

Ziel der Behandlung:

Stabilisierung einer Rezession auf der aktuellen Höhe und sichere Vermeidung einer weiteren Verschlimmerung.

Wann wird diese Technik gewählt?

Die Stabilisierung einer Rezession auf der aktuellen Höhe wird immer dann durchgeführt, wenn die Aussicht auf eine erfolgreiche Deckung der Rezession, z.B. durch eine ungünstige Zahnstellung, gering sind. Es soll durch diese Technik eine sichere Stabilisierung der Zahnfleischhöhe erfolgen und somit eine Verschlimmerung des Zustandes oder gar ein Zahnverlust vermieden werden.

Da diese Techniken meistens weniger Aufwand und gleichzeitig eine bessere Prognose als eine Rezessionsdeckung haben, werden sie häufig in allen nicht-sichtbaren Bereichen (z.B. Unterkieferfront oder Seitenzahnbereiche) verwendet.

In Fällen in welchen die Ästhetik im Vordergrund steht, werden hingegen die sogenannten Rezessionsdeckungen verwendet: Lesen Sie hier weiter...

Vorgehen

Es gibt diverse verschiedene Operatoinstechniken für diese Art der Behandlung, welche das gemeinsame Ziel haben, das Zahnfleisch auf der aktuellen Höhe zu verdicken und zu stabilisieren.

Je nach gewählter Technik wird nach einer Säuberung der betreffenden Zähne das Zahnfleisch zunächst vorsichtig angehoben und weiter in Richtung Wurzelspitze verschoben und dort befestigt. Auf die entstehende Freistelle wird ein sogenanntes "freies Schleimhauttransplantat" aufgelegt und befestigt.

Das hierfür benötigte freie Schleimhauttransplantat entstammt zumeist aus dem Gaumen, hier wird also eine kleine zusätzliche Operationsstelle benötigt.

Beeinträchtigungen durch den Eingriff

Der Eingriffs selbst findet unter normaler örtlicher Betäubung statt, wobei wir Ihnen gern anbieten, Sie für die Dauer des Eingriffs leicht zu sedieren.

Verlauf an der Haupt-Operationsstelle:

Nach dem Eingriff verläuft die Wundheilung in der Regel unspektakulär, die Patienten berichten in aller Regel von überraschend wenig Unannehmlichkeiten und fast keinen Schmerzen. Ein Arbeitsausfall ist nur in berufen nötig, die entweder körperlich anstrengend oder sehr sprachlastig sind (z.B. Lehrer oder KiTa Erzieher). Diesen Berufsgruppen raten wir zu einer Operation vor dem Wochenende.

Die Fäden werden nach etwas zwei Wochen entfernt, zu diesem Zeitpunkt ist auch das treiben von Sport in der Regel kein Problem mehr. Nach etwa sechs Wochen kann das Zahnfleisch wieder normal belastet und geputzt werden.

Verlauf an der Entnahmestelle im Gaumen:

Die Gaumenwunde zur Entnahme von Bindegewebe wird sofort nach den Entnahme mit einem abbaubaren Wundpflaster dicht verschlossen, welches die Wunde schützt und gleichzeitig die Wundheilung beschleunigt. Der Gaumen wird sodann mit einer einer Kunststoffplatte abgedeckt, damit die Zunge nicht an der Wunde reibt. Diese Techniken führen dazu, dass die Wundheilung in aller Regel sehr unspektakulär verläuft.

Prognose

Die Prognose (der langfristige Erfolg) dieser Maßnahmen ist bei korrekter Fallauswahl extrem gut: Ein einmal angewachsenes Zahnfleisch ist über Jahrzehnte stabil.

Studien zeigen überwiegend Erfolgsraten von fast 100%, was sowohl die Einheilung als auch den Langzeiterfolg angeht.

Stabilisierung einer Rezession / Zahnfleischverbreiterung

Anzeichnung der Schnittführung
Anzeichnung der Schnittführung
Verschieben der Schleimhaut "nach unten"
Verschieben der Schleimhaut "nach unten"
Befestigtes Transplantat oder Biomaterial
Befestigtes Transplantat oder Biomaterial